Liebfrauen

CANUDOS. Eine sozial-religiöse Volksbewegung in Brasilien


CANUDOS. Eine sozial-religiöse Volksbewegung in Brasilien und ihre pastorale Wirkungsgeschichte

Lesung am Dienstag, 09. Mai 2017 um 19.30 Uhr im Gemeindesaal

Angeregt durch den Roman „Der Krieg am Ende der Welt“ von Mario Vargas Llosa, führt die Suche nach den
historischen Hintergründen in den Sertão, eine Region im Nordosten Brasiliens: Schauplatz einer religiösen Sozialbewegung, die nach dem Ort „Canudos“ benannt wird. Sie gewann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an Bedeutung, weil sie Landlose und andere Bedrängte anzog, aber kirchlich beargwöhnt und militärisch bekämpft wurde. Die dramatische Geschichte und ihre memoriale sowie pastorale Rezeption bis in die Gegenwart sind Gegenstand des vorliegenden Buches. Harald Stuntebeck legt nach intensiver Quellenrecherche
eine umfassende deutschsprachige Darstellung über Canudos vor – mit besonderem Gespür für theologisch-pastorale Dimensionen und zugleich wachem Blick auf die soziale und religiöse Situation der Gegenwart in Brasilien.

Harald Stuntebeck ist katholischer Theologe und Diplomingenieur der Elektrotechnik. 2013 Promotion mit dieser Studie an der Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt /Main.


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