Liebfrauen

Integrativer Gebärdenchor

Der Integrative Gebärdenchor Liebfrauen (IGeL) vereint die Ästhetik und Poesie der Deutschen Gebärdensprache mit dem Rhythmus und Klang von Musik und Sprache.
Der Chor umfasst zur Zeit zehn Personen:
Nichtbehinderte, Hörgeschädigte, Sehbehinderte, Körperbehinderte,
sechs Nationen, drei christliche Konfessionen und eine Buddhistin.

Die Gruppe ist integrativ und interreligiös und benutzt als Ausdrucksform die Deutsche Gebärdensprache, aber auch Gesang (Sina Reulein, Lutz Riehl), Sprechvortrag (Stefan Richter) und Instrumentalmusik mit Gesang (Peter Reulein).
Diese Vielfältigkeit ist aus der Gemeinde Liebfrauen erwachsen. Dort ist der Gebärdenchor ein Teil der Kirchenmusik unter der Leitung von Peter Reulein und kooperiert auch mit anderen musikalischen Ausdrucksformen (Orgel, Chören, Sologesang).

Jeden dritten Sonntag im Monat um 10 Uhr gestaltet der Gebärdenchor mit anderen Gruppen den Integrativen Gottesdienst. Das Repertoire umfasst Kirchenlieder für das ganze Jahr, Gospel, Sprechtexte bis hin zu Schlagern (zum Beispiel von Hildegard Knef).

Die Gebärdensprache ist ein Medium für alle, die Freude an einer visuellen Sprache haben und die erfahren möchten, wie sich Texte durch Gebärden neu erschließen und vertiefen lassen.
Die Leiter des Gebärdenchores sind die Gemeindereferentin Sina Reulein, der Gebärdensprachdolmetscher Stefan Richter und Marion Spengler.

Weitere Informationen zum Gebärdenchor finden Sie auf der Internetseite von Lukas14 (Integration und Kultur für Menschen mit Behinderungen e.V.).



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